Acht Festnahmen

Größter Kokain-Fund seit vier Jahren

Frankfurt -  Zoll und Polizei in Frankfurt ist der größten Kokain-Fund seit vier Jahren gelungen. Die Ermittler beschlagnahmten 50 Kilogramm des Rauschgifts mit einem Schwarzmarktwert von rund acht Millionen Euro.

Sie nahmen acht verdächtige Schmuggler fest. Gegen die Beschuldigten - sieben Südamerikaner und einen Österreicher - wurde Haftbefehl erlassen, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt mitteilte.

Im tiefgefrorenen Fisch versteckt

Die mutmaßlichen Drogendealer hatten das Kokain in einem Container mit tiefgefrorenem Fisch versteckt. Dieser wurde per Schiff von Lima (Peru) über Hamburg in eine Frankfurter Lagerhalle gebracht. Als einer der Männer Anfang August das Kokain von dort mit einem Taxi in eine Wohnung bringen wollte, schnappten ihn die Ermittler. Er hatte 25 Kilo der Droge bei sich. Der 40-Jährige und ein zwei Jahre jüngerer Komplize wurden festgenommen. Der 38-Jährige hatte dem anderen zuvor auf einem Parkplatz einen Rucksack übergeben.

Größter Fund in Frankfurt seit 2008

Wenig später gingen den Ermittlern die sechs anderen Verdächtigen in Frankfurter Hotels ins Netz. Die beschuldigten Südamerikaner sind zwischen 19 und 45 Jahre alt, wie alt der Österreicher ist, stand zunächst nicht fest. Bei dem sichergestellten Kokain handle es sich um den größten Fund in Frankfurt seit 2008.

dpa

Quelle: op-online.de

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