Mann gesteht Kokainhandel

Frankfurt - Kiloweise Kokain zwischen Kakaobohnen: Ein mutmaßlicher Drogenhändler muss sich vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Der 46-Jährige gestand, den Transport von mehr als 30 Kilogramm Kokain auf einem Frachtschiff von Deutschland aus mitorganisiert und überwacht zu haben.

Die Drogen waren versteckt zwischen Kakaobohnen von Ecuador aus nach Hamburg verschifft worden. Die deutsche Drogenfahndung hatte aber bereits Kenntnis von dem Coup, sie konnte den in Frankfurt ansässigen Beschuldigten verhaften.

Mit ihm auf der Anklagebank sitzt ein 31-Jähriger, der ihm geholfen haben soll. Nach Darstellung des 46-Jährigen trägt dieser Mann die Hauptschuld. Dies geht aus einer 25 Seiten langen Erklärung hervor, die zum Prozessauftakt von seinem Verteidiger verlesen wurde. Darin räumte der Hauptangeklagte gleichzeitig die Vorwürfe weitgehend ein.

Er habe in seinem Heimatland Kontakt mit einem Drogengroßhändler aufgenommen, nachdem er mit einer Fisch- und Geflügelzucht finanziell Schiffbruch erlitten habe.

dpa

Quelle: op-online.de

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