Drama in Darmstadt

Kommentar: Politik muss handeln

In Darmstadt drohen zwei anerkannte Künstler den Ruf des Hauses aufgrund persönlicher Querelen zu ruinieren. Wenn die Politik bei allem Respekt vor Sensibilitäten in dieser Branche jetzt durchgreift, ist das nur selbstverständlich. Von Petra Wettlaufer-Pohl

Denn bei den Staatstheatern geht es nicht nur um Kunst, sondern auch um viele Millionen Steuergeld. Auch dafür tragen John Dew und Constantin Trinks Verantwortung. Wer mobbt, hat im Theater nichts zu suchen.

Mit Repressalien zu arbeiten, wie dies offensichtlich in Darmstadt geschehen ist, kann der künstlerischen Leistung des Hauses kaum zuträglich sein. Und wer zu häufig lieber auswärts dirigiert als im Vertragshaus, muss sich entscheiden, wo er seine Brötchen verdienen will.

Quelle: op-online.de

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