Rund 260 verschiedene Sorten bietet die Frankfurter Vodka-Bar an

Kräftiges Wässerchen

Auch von einem guten Vodka kann man am nächsten Morgen Kopfschmerzen bekommen.

Russland ist bekannt für seinen Vodka, Frankfurt für seine Vodka-Bar. In den Regalen reihen sich rund 260 verschiedene Sorten – ein Mekka für echte Vodka-Liebhaber. Auch Miro Klacar trinkt gerne mal einen Schluck vom russischen Nationalgetränk, schließlich ist er der Chef an der Bar.

„Auch von einem guten Vodka kann man am nächsten Morgen Kopfschmerzen bekommen“, erklärt Klacar. Er muss es wissen, denn der 37-Jährige arbeitet seit dem ersten Tag hinter der Theke der „Zar Vodka Bar“. Mit Spirituosen kennt er sich aus, besonders aber mit dem Vodka – zu slawisch Wässerchen.

Glasklar, stark, aber geschmacksneutral, das macht ihn so beliebt. Aus ganz Deutschland und dem Ausland, vor allem Russland, Polen und der Ukraine, kommen die Anhänger auf einen Schluck in die Frankfurter Bar. Und oft erweitern die Gäste selbst das Angebot: „Unsere Stammgäste bringen uns sogar Vodkasorten aus dem Ausland mit“, erzählt Klacar. Somit hat er neben den teuren Klassikern, wie Belvedere, Grey Goose und Kauffmann auch echte Raritäten zu bieten. Und das ist nicht alles: Bekannt ist der Vodka-Tempel auch für seine Öffnungszeiten. „Wenn andere schließen, geht es bei uns erst richtig los“, sagt der Barchef. Sogar unter der Woche schiebt Klacar bis in die frühen Morgenstunden das kräftige Wässerchen über die Theke: „Wir richten uns nach den Gästen.“ Das sind überwiegend Gastronomen, Banker und Touristen. Am Wochenende verwandelt sich die Bar auf 83 Quadratmetern in einen Tanzclub und die letzten Gäste gehen erst, wenn es wieder hell ist. Erst dann hat auch der Barkeeper Feierabend und gönnt sich einen Drink. Sein Tipp für den Sommer: Maracujasaft und Preiselbeersaft mit – natürlich einem Schuss Vodka.

Die Zar Vodka Bar in der Kaiserhofstraße 13 in Frankfurt ist von Dienstag bis Donnerstag bis vier Uhr und von Freitag bis Samstag bis acht Uhr geöffnet.

ANGELIKA PÖPPEL

Quelle: op-online.de

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