Erhebliche regionale Unterschiede bei Krankschreibungen

Schmerz im Rücken und im Gemüt

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Frankfurt - In Hessen war jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr insgesamt für 14 Tage krankgeschrieben. Eine regionale Auswertung des Krankenstandes nach Stadt- und Landkreisen hat für das Land erhebliche regionale Unterschiede ergeben.

Das zeigen aktuelle Daten des Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK). Die geringsten Fehlzeiten haben die Beschäftigten in Frankfurt (11 Tage), im Main-Taunus-Kreis (11), in Darmstadt (11), im Hochtaunuskreis (12) sowie in Wiesbaden (13). Die meisten Arbeitsunfähigkeitstage gab es im Vogelsbergkreis (17) sowie in den Landkreisen Gießen (17) und Hersfeld-Rotenburg (18). „Rückenschmerzen, Depressionen sowie akute Infekte der oberen Atemwege waren auch 2012 als Einzeldiagnosen wieder für die meisten Fehlzeiten verantwortlich“, sagt Alexandra Schätzle, Präventionsexpertin der TK in Hessen.

Psychische Krankheiten auf dem Vormarsch

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Krankheitstage in Hessen um 1,9 Prozent gestiegen. Vorrangig ist der Anstieg auf höhere Fehlzeiten durch psychische Störungen zurückzuführen (plus 7,9 Prozent). Psychische Erkrankungen sind sowohl landes- als auch bundesweit weiterhin auf dem Vormarsch. Bei keiner anderen Diagnose verzeichnet die TK im letzten Jahrzehnt derartige Anstiege bei den Fehlzeiten. Vor zehn Jahren war jeder Erwerbstätige in Hessen statistisch betrachtet insgesamt 1,5 Tage aufgrund von psychischen Erkrankungen krankgeschrieben, im Jahr 2012 waren es schon 2,2 Tage (plus 53 Prozent). Bundesweit gab es in diesem Zeitraum einen Anstieg von 1,7 auf 2,5 Tage (plus 46 Prozent). 

mic

Quelle: op-online.de

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