Gewalttätige Gegendemonstranten

Heftige Krawalle bei Pegida-Demo

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Die Polizisten sind unter anderem mit Eiern beworfen worden.

Frankfurt - Auch die sechste Pegida-Demonstration an der Frankfurter Hauptwache wurde gestern von einem Gegenprotest begleitet. Es kam zu heftigen gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Etwa 75 Personen hatten sich zum Pegida-Protest an der Frankfurter Hauptwache versammelt. 950 Gegendemonstranten waren es auf der anderen Seite. Bis auf einige Eierwürfe, die von der Polizei rasch unterbunden wurden, blieb es während der Kundgebung erst einmal ruhig. Beim Pegida-Marsch in Richtung Willy-Brandt-Platz eskalierte die Situation dann jedoch: Laut Angaben der Polizei warfen etwa 300 zum Teil vermummte und gewalttätige Gegendemonstranten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern. Es wurden Müllcontainer auf die Straße geschoben, Bauzäune umgeworfen und vereinzelt auch Leuchtmunition abgefeuert.

Erste Pegida-Demo in Frankfurt

Auch vor der Polizei machten die gewalttätigen Gegendemonstranten nicht Halt. Sie traten und schlugen auf einen Motorradfahrer der Polizei ein, so dass dieser seinen Posten verlassen musste. Ebenso erwischte es fünf Polizisten, die von durch die Luft fliegenden Steinen leicht verletzt wurden. Ein Pflasterstein zerstörte die Frontscheibe eines Lautsprecherwagens, zwei zivilen Polizeiautos wurden Reifen platt gestochen. Zudem wurde eine Pegida-Teilnehmerin durch einen Steinwurf am Kopf verletzt. Sie musste in einem Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei setzte mehrfach Pfefferspray und Schlagstock ein. Erst nachdem der Pegida-Marsch gegen 21 Uhr beendet war, lösten sich die Auseinandersetzungen langsam auf. Die Polizei stellte bei mindestens drei Gegendemonstranten die Personalien fest, ein Mann wurde wegen eines Flaschenwurfs festgenommen.

Protest gegen Fragida (Archiv)

Protest gegen Fragida

dani

Quelle: op-online.de

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