Kreistag macht Schule

Dietzenbach - (nl) Die Themen Schulbau, Investitionen in und Standortverlagerung von Schulen stehen im Mittelpunkt der Kreistagssitzung am morgigen Mittwoch, 25. März, 9 Uhr, im Kreishaus in Dietzenbach, Werner-Hilpert-Straße 1.

Unter anderem werden die Abgeordneten über eine Maßnahmenliste entscheiden, die der Kreis Offenbach im Zusammenhang mit dem Hessischen Sonderinvestitionsprogramm „Schul- und Hochschulbau 2009“ sowie dem Konjunkturprogramm II des Bundes erstellt hat. Insgesamt erhält der Kreis für Neu-, Aus- und Umbauten an Schulen Fördermittel in Höhe von rund 54,1 Millionen Euro, davon 20,5 Millionen aus dem Bundes- und 33,6 Millionen aus dem Landesprogramm. Der Kreis selbst muss 8,2 Millionen Euro beisteuern.

Unter den vier Maßnahmen, die für Fördermittel aus dem Bundesprogramm vorgesehen sind, stellt der Neubau der Grundschule Giselastraße in Seligenstadt mit geplanten Gesamtkosten von 12,6 Millionen Euro den größten Posten dar, gefolgt von dem Bau einer Drei-Feld-Turnhalle an der Heinrich-Heine-Schule in Dreieich (vier Millionen Euro). Knapp ein Drittel der Mittel aus dem Landesprogramm, 10,5 Millionen Euro, sollen in die Verbesserung des Lernumfelds gesteckt, also in IT-Ausstattung, Bauunterhaltung, Mobiliar und Fachräume an den Kreis-Schulen investiert werden. Darüber hinaus spielt der Ausbau von Betreuungsräumen und Cafeterien im Rahmen der Ganztagsschule eine gewichtige Rolle. Für den Bau einer Schulkantine an der Nell-Breuning-Schule (Rödermark) etwa hat der Kreis Mittel in Höhe von 2,75 Millionen Euro vorgesehen. Die Kreis-FDP hat einen Antrag gestellt, die Förderung zu 50 Prozent in den Ausbau des gebundenen und offenen Ganztagsschulangebots zu stecken, sowie zu zehn Prozent in die Herstellung der Barrierefreiheit an den Schulen.

Zudem stehen Beschlüsse zum Neubau der Grundschule Giselastraße und einer Sporthalle an der Albert-Schweitzer-Schule (Neu-Isenburg), der Errichtung von Betreuungsräumen an der Anna-Freud- (Mainhausen) sowie zum Umzug der Georg-Büchner-Schule (Dreieich) auf der Tagesordnung.

Quelle: op-online.de

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