CO2-Ausstoß bei Dienstfahrzeugen

Horst Schneider ist die Ausnahme

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Die Umwelthilfe kritisiert den CO2-Ausstoß zahlreicher Dienstfahrzeuge von hessischen Oberbürgermeistern.

Offenbach/Frankfurt/Wiesbaden/Darmstadt - Kritik an den Dienstfahrzeugen hessischer Oberbürgermeister: Die Umwelthilfe hat den Kohlendioxid-Ausstoß der Dienstautos angeprangert. Einzige Ausnahme: Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider.

Die Dienstwagen mehrerer hessischer Oberbürgermeister stoßen nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe zu viel klimaschädliches Kohlendioxid aus. Der Ausstoß sei teilweise deutlich zu hoch, sagte Geschäftsführer Jürgen Resch dem Sender hr-iNFO. Die Emissionen lägen bei sieben von zwölf Dienstwagen über dem EU-Richtwert von 130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer, der ab 2015 EU-weit als Durchschnittswert aller Neuwagen verbindlich gelten werde, teilte der Sender nach einer eigenen Erhebung mit.

Den Dienstwagen mit dem höchsten CO2-Wert hat demnach der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU), der unter anderem einen Opel Insignia 2.8 V6 mit einem Ausstoß von 265 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer nutze. Auch der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) liege mit seinem VW Phaeton (224 g/km) deutlich über dem EU-Richtwert.

Auch die Dienstwagen der Oberbürgermeister von Fulda, Gießen, Hanau, Wetzlar und Wiesbaden liegen den Angaben zufolge im Bereich von 150 bis 170 Gramm CO2 pro Kilometer. Einen Sonderfall stellt demnach Offenbach dar: Horst Schneider (SPD) fährt nach Angaben der Stadt als einziger Oberbürgermeister im Land ein reines Elektro-Auto.

Quelle: op-online.de

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