Zehn kuriose Kriminalfälle 2014 in Hessen

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Manchmal hinterlassen Kleinkriminelle nicht den cleversten Eindruck. Im Jahr 2014 hat die Polizei von so manch unfreiwillig komischer Ganoven-Geschichte berichtet. Eine Top10 zum Durchklicken.
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Platz 10: Das "Krümelmonster" aus der Sesamstraße wäre mit der Beute wohl zufrieden gewesen - ob es aber auch der Einbrecher war? Bei einem Einbruch im Januar in einer Gaststätte im südhessischen Ginsheim-Gustavsburg findet er nichts Wertvolles - und begnügt sich am Ende mit Keksen für ein paar Euro.
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Platz 9: Ungeschickt stellt sich im Januar ein Dieb in Darmstadt an: Er stiehlt zwei Schuhe - allerdings nur den jeweils rechten von zwei Paaren unterschiedlicher Größe. Dann wird er auch noch geschnappt.
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Platz 8: Hungrig bis gefräßig sind die Einbrecher, die im März in Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) in das Vereinsheim eines Schützenvereins einsteigen. Sie machen sich ein Tiefkühlbaguette in der Mikrowelle warm, trinken Bier und Limonade und lassen sich anschließend Vanilleeis mit Dosenananas schmecken. Danach verschwinden sie ohne nennenswerte Beute.
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Platz 7: In Frankfurt überfällt ein Mann im Februar eine Bank. Kaum hat er damit begonnen, bittet er eine Angestellte, den Alarm auszulösen. Die beiden kommen danach ins Plaudern und warten zusammen auf die Polizei. Am Ende stellt sich heraus: Der 44-Jährige will ins Gefängnis, um dort von den Drogen wegzukommen.
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Platz 6: Eine ungewöhnliche Therapie wählt eine Frau im Februar in Darmstadt, um über ihre Sorgen hinwegzukommen. In einem Kaufhaus stiehlt sie Kleidung und Kosmetik im Wert von über 600 Euro. Den Beamten nennt sie später den Grund: Liebeskummer.
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Platz 5: Einen Haftbefehl wegen Körperverletzung holt sich ein 28-Jähriger im Februar höchstpersönlich bei der Polizei ab. Der Mann aus Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg) will sich erkundigen, warum die Beamten mehrmals bei ihm vor der Haustür gestanden hatten. Die Polizei hatte den per Haftbefehl gesuchten Mann nie zu Hause angetroffen. Da er die Geldstrafe nicht zahlen kann, muss er für 90 Tage in den Knast.
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Platz 4: Ein Rentner will im Juli in Osthessen eine Zeugenaussage bei der Polizei machen - hat vorher allerdings zu tief ins Glas geschaut. Der 70-Jährige fährt zur Wache in Lauterbach, um Angaben zu einem Verfahren zu machen. Doch den Polizisten entgeht nicht, dass er betrunken ist. Die Folge: Blutprobe und Führerschein futsch.
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Platz 3: Ein betrunkener Karnevalist in Lederhosen tischt der Polizei in Osthessen eine abenteuerliche Entführungsgeschichte - mit Folgen. Der 20-Jährige erzählt den Beamten im März in Schwalmtal, dass er von zwei bewaffneten Männern entführt wurde. In der Vernehmung verstrickt er sich aber rasch in Widersprüche. Es stellt sich heraus: Der Mann will nur davon ablenken, dass er nach einem Streit bei einer Karnevalsparty ziellos herumgekurvt war - mit 1,0 Promille im Blut.

Manchmal hinterlassen Kleinkriminelle nicht den cleversten Eindruck. Im Jahr 2014 hat die Polizei von so manch unfreiwillig komischer Ganoven-Geschichte berichtet.

Quelle: op-online.de

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