Kurzarbeit bei Opel?

Rüsselsheim - Der Autobauer Opel führt Gespräche mit der IG Metall (IGM) und dem Betriebsrat über die Einführung von Kurzarbeit in Rüsselsheim. Hintergrund ist die Auftragsflaute in Europa.

Zudem gehe es um eine mögliche Arbeitszeitverkürzung, teilte ein Opel-Sprecher gestern mit und bestätigte einen Bericht der „Allgemeinen Zeitung Mainz“. „Ein Ergebnis der Verhandlungen ist kurzfristig zu erwarten“, schrieb Opel-Sprecher Ulrich Weber.

Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Unternehmenskreise, auch in Kaiserslautern werde über Kurzarbeit im Motoren- und Getriebewerk verhandelt. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein könnten, sei noch unklar.

Opel beschäftigt am Stammsitz Rüsselsheim rund 13 000 Menschen, in Kaiserslautern arbeiten rund 2 500 Mitarbeiter. Die Opel-Mutter General Motors hatte im zweiten Quartal in seinem Europageschäft einen operativen Verlust von 361 Millionen Dollar (294 Mio. Euro) verbucht. Neben Opel gehört im Wesentlichen Vauxhall zu der Sparte. Im ersten Quartal hatte der Verlust noch bei 256 Millionen Dollar gelegen. Im Vorjahreszeitraum hatte GM Europe sogar Gewinn gemacht.

dpa

Quelle: op-online.de

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