Flughafen Frankfurt

Lärmpausen: Al-Wazir zieht positive Bilanz

Wiesbaden - Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat eine Woche nach dem Start der Probephase für Lärmpausen am Frankfurter Flughafen eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Der Auftakt hat weitgehend reibungslos funktioniert. Der erste Praxistest ist bestanden", teilte er mit.

Die umstrittene Sonderregelung, die den Flughafenanwohnern eine Stunde mehr Ruhe bringen soll, ist nur bei Westbetrieb möglich - dann starten und landen die Maschinen Richtung Westen. Seit dem 23. April konnten laut Al-Wazir die Lärmpausen morgens zwischen 5 und 6 Uhr durchgängig eingehalten werden. Abends zwischen 22 und 23 Uhr habe es an zwei Tagen Ausnahmen gegeben - wegen Sondergenehmigungen für eine Reihe verspäteter Starts aufgrund eines Vogels in einer Turbine und eines Gewitters. "Wir sammeln gerade wichtige Erfahrungen. Das ist ja gerade Sinn und Zweck des Probebetriebs", sagte Al-Wazir. "Wir sehen aber auch: Schon in den ersten Tagen konnte das Modell mit einer hohen Zuverlässigkeit umgesetzt werden."

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Es geht um siebenstündige Lärmpausen. In einem einjährigen Probebetrieb soll untersucht werden, ob die Bündelung von Starts und Landungen in den Stunden vor und nach dem Nachtflugverbot Anwohnern eine zusätzliche Stunde Ruhe verschafft. Das Nachtflugverbot gilt von 23 bis 5 Uhr. (dpa)

Quelle: op-online.de

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