Vier Jahre und neun Monate Haft

Urteil nach Schüssen auf Sozialarbeiter

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Frankfurt - Auf offener Straße eröffnet ein 31-jähriger Mann das Feuer und trifft einen unbeteiligten Sozialarbeiter. Das Landgericht hat den Täter jetzt für schuldig befunden und ihn zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Weil er einen Unbeteiligten beschossen und schwer verletzt hat, ist ein 31-Jähriger vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte im Mai vergangenen Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertelnach einem Streit in einer Gaststätte auf offener Straße das Feuer eröffnet und den zufällig entlanglaufenden Sozialarbeiter getroffen. Das Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Während die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von mehr als acht Jahren wegen versuchten Totschlags forderte, ging die Kammer von einer gefährlichen Körperverletzung aus. Es sei kein Motiv des "psychisch sehr belasteten" Mannes erkennbar gewesen, den Sozialarbeiter zu töten, urteilte das Gericht am Dienstag. Der Verteidiger wollte sogar nur eine Bewährungsstrafe. Sein Mandant habe den Sozialarbeiter nur fahrlässig verletzt.

Schießerei im Frankfurter Bahnhofsviertel (Archiv)

Schießerei im Frankfurter Bahnhofsviertel

(dpa)

Quelle: op-online.de

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