Prozess am Landgericht

Urteil: Sieben Jahre Haft für Vergewaltiger

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Der Angeklagte gab an, er könne sich wegen seines Drogenkonsums nicht mehr an die Tat erinnern.

Frankfurt - Das Landgericht verurteilt einen 32-Jährigen zu sieben Jahren Haft. Er hatte vor zwei Jahren eine junge Frau besonders brutal vergewaltigt.

Nach dem Missbrauch einer jungen Frau in ihrem Schlafzimmer ist ein 32 Jahre alter Vergewaltiger in Frankfurt zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht ging von einer eingeschränkten Schuldfähigkeit des Drogensüchtigen aus. Es reduzierte deshalb die im ersten Prozess gegen ihn verhängten acht Jahre und vier Monate Haft.

Der Angeklagte war im August 2012 am frühen Morgen in die Wohnung der schlafenden 22-Jährigen eingedrungen. Er bedrohte sie mit einem Messer, missbrauchte sie und forderte sie auf, Kokain zu nehmen. Erst nach einer Stunde flüchtete er, weil Mitbewohner die Polizei alarmiert hatten. Auf der Flucht fiel er den Polizeibeamten von einem Hausdach direkt vor die Füße.

Der Vorsitzende Richter sprach von einer "Erniedrigungs-Orgie", die das Opfer über sich habe ergehen lassen müssen. Gleichwohl habe das Gericht auch den Umstand strafmildernd berücksichtigen müssen, dass von der Familie des Angeklagten 10.000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer gezahlt wurden. Der Angeklagte hatte vor Gericht die Tat eingeräumt. Erinnern könne er sich wegen seines Drogenkonsums aber nicht mehr daran.

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dpa

Quelle: op-online.de

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