Mit Zigaretten, Kaffee, Katzenkot malträtiert

Mann tagelang gequält - Angeklagte schweigen

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Gießen - Tagelang sollen sie einen Mann gefangen gehalten haben. Die beiden Männer und die junge Frau sollen ihm unter anderem Brandwunden  zugefügt und mit einem Hammer geschlagen haben. Vor dem Landgericht Gießen müssen sie sich wegen versuchter Tötung  verantworten.

Weil sie einen Mann über Tage gequält haben sollen, müssen sich seit dem heutigen Montag zwei junge Männer und eine junge Frau vor dem Landgericht Gießen verantworten. Die Anklage legt den beiden Männern (17 und 25) sowie der 25 Jahre alten Frau gefährliche Körperverletzung und versuchte Tötung zur Last.

Zunächst sollen sie dem 42-Jährigen im Februar Brandwunden mit Zigaretten und Kaffee zugefügt haben. Auch sollen sie ihn geschlagen und getreten haben. Außerdem soll das Trio das Opfer gezwungen haben, Katzenkot  zu essen. Dann sollen die drei den Mann mit einem Messer  malträtiert und mit einem Hammer  unter anderem auf den Kopf geschlagen haben. Als er mit einer Wäscheleine gefesselt werden sollte, gelang dem Mann nach Darstellung der Staatsanwaltschaft schwer verletzt die Flucht. Laut Staatsanwältin leidet das Opfer seitdem unter anderen an Albträumen.

Die Angeklagten wollten zum Prozessbeginn keine näheren Angaben machen. Daraufhin wurde der Prozess unterbrochen und auf den nächsten Termin im September verschoben. Das Motiv für die Tat war zunächst noch unklar.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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