Landratskandidaten im Kreuzverhör

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Hier im Plenarsaal des Kreishauses werden die Landrats-Kandidaten am Dienstag, 15. September, debattieren.

Dietzenbach -  Daniell Bastian (FDP), Carsten Müller (SPD) und Dirk-Oliver Quilling (CDU) sind die Kandidaten zur Landratswahl am 27. September. Von Frank Pröse

Eine Entscheidungshilfe für die Wähler bietet das von den Evangelischen Dekanaten Dreieich und Rodgau zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) organisierte „Sozialpolitische Forum“ am Dienstag, 15. September, im Plenarsaal des Kreishauses in Dietzenbach. Ab 19 Uhr müssen sich die Kandidaten Fragen zu drei gesellschaftspolitisch relevanten Themen stellen: „Soziale Gerechtigkeit“, „Bildung“ und „Wirtschaftskrise“. Zunächst halten Experten von evangelischer Kirche und Gewerkschaft kurze Eröffnungs-Referate. Anschließend fragt die Redaktion der Offenbach-Post bei den drei Kandidaten nach und eröffnet damit die Publikumsrunde.

Das Forum beginnt am Dienstag, 15. September, ab 19 Uhr im Kreishaus Dietzenbach, Werner-Hilpert-Straße 1.

Dekan Carsten Tag verspricht sich vom Aufeinandertreffen der Kandidaten und ihren Stellungnahmen zu hoch aktuellen Themen einen interessanten Abend im Vorfeld des Wahlsonntags. Der DGB-Regionalvorsitzende Frank Herrmann ist überzeugt, dass „wir mit unserer Themenauswahl Partei für die Menschen hier bei uns in der Region ergreifen“.

Boris Slamka, Referent für gesellschaftliche Verantwortung in der Evangelischen Kirche: „In der täglichen Arbeit in den Kirchengemeinden und bei Begegnungen mit den Menschen wird deutlich, welche immense Bedeutung die Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenleben, Armut und Reichtum und einem gerechten Umgang miteinander für die Menschen im Kreis Offenbach besitzen.“

Alexandre da Silva, Organisationssekretär beim DGB Südosthessen: „Die Finanz- und Wirtschaftskrise weitet sich aus und strahlt langsam auf den Arbeitsmarkt aus. Viele Menschen – auch im Landkreis Offenbach – sind tief verunsichert. Da erscheint es nur konsequent, dass wir den Menschen ein Forum bieten, innerhalb dessen sie ihre Fragen direkt an die Entscheidungsträger richten können.“

Quelle: op-online.de

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