Landtagswahl in Hessen

Schäfer-Gümbel: "Keine schnellen Lösungen"

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Wiesbaden - Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel rechnet mit einer langwierigen Regierungsbildung. Bei den schwierigen Mehrheitsverhältnisse im hessischen Landtag reicht es weder für eine bürgerlich-liberale noch für eine rot-grüne Regierung.

Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel erwartet eine schwierige Regierungsbildung im Land. "Das ist ein schwieriges Ergebnis, das hat sich kein Mensch gewünscht. Es wird keine schnelle Lösungen geben", sagte er heute dem Radiosender hr-iNFO. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis reicht es in Hessen weder für Schwarz-Gelb noch für Rot-Grün.

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Durch eine Tolerierung oder Koalition mit der Linkspartei könnte sich Thorsten Schäfer-Gümbel zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Im Wahlkampf hatte er das zwar formal nicht ausgeschlossen, politisch vorstellen konnte er es sich aber nicht. Zur Warnung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), ein Zusammengehen der SPD mit der Linken käme einem Wortbruch gleich, sagte Schäfer-Gümbel: "Belehrungen von Herrn Bouffier nehme ich nicht mal zur Kenntnis."

(dpa)

Wer in welchem Bundesland regiert

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Quelle: op-online.de

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