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Lassa-Patient aus Frankfurter Uniklinik geheilt entlassen

Frankfurt - Nach fünf Wochen ist der Frankfurter Lassa-Patient geheilt aus der Uniklinik Frankfurt entlassen worden.

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"Wir sind glücklich, dass wir dem Patienten zu seiner vollständigen Genesung verhelfen konnten", sagte Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Klinikums, nach einer Mitteilung am Dienstag. Als Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens hatte sich der Mann aus Alzey an der Leiche eines in Köln an Lassa-Fieber gestorbenen Patienten angesteckt. Er war seit dem 15. März auf der Sonderisolierstation der Frankfurter Uniklinik behandelt worden und nach Mitteilung der Klinikleitung zwischenzeitlich ernsthaft erkrankt. Auch seine Familie habe sich zur Betreuung vorübergehend auf der Infektionsstation befunden, allerdings nicht im Sonderisolierbereich, da keine Lassa-Infektion festgestellt worden sei. Lassa zählt wie Ebola und Dengue-Fieber zu den hämorrhagischen Fiebern. Die Erreger können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auslösen, später sind Hautblutungen, Durchfall und Erbrechen möglich. Auf der Sonderisolierstation der Uniklinik waren in der Vergangenheit bereits Lassa- und Ebola-Patienten behandelt worden.

dpa

Quelle: op-online.de

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