Darmstädter Halloween-Profis geben Basteltipp für Gruselgrimasse

Last-Minute Mördermode

Was einst nur Stammkunden aus der Gothic-Szene zu schätzen wussten, erfreut sich längst auch bei Feierwütigen, die sich nur in der gesellschaftlich akzeptierten Grusel-Saison nach dem Tod sehnen, größter Beliebtheit: Möglichkeiten, sich vor Halloween mit morbider Mode einzudecken, gibt es nicht nur bei den Amis noch und nöcher.

Vor allem im Netz bieten Seiten wie http://www.horror-shop.de reichlich Auswahl. Wie wär´s für 59,90 Euro mit dem „Wrong Turn Zombie“ samt blutigen Wunden, Zahnruinen und grauen Zottelhaaren, einer Maske von vielen? Oder soll‘s lieber der Blassbraune sein, bei dem das Gewürm so hübsch aus dem Mundwinkel kriecht? Das Modell Maden-Fresser ist für stolze 79,90 Euro zu haben. Dazu ein Schluck Kunstblut? 49,90 Euro pro Gallone.

Das alles ist aber nicht nur ein teurer Spaß, sondern vor allem einer, der an Lieferzeiten gebunden ist. Aber keine Panik: Auch diejenigen, die heute oder morgen feiern wollen und noch auf der Suche nach dem passenden Outfit sind, können sich entspannen. Schnelle Hilfe gibt´s bei den Grusel-Profis von Burg Frankenstein bei Darmstadt. Die Ticketpreise für deren alljährliches Halloween-Festival steigen bei Ebay momentan stündlich. Völlig kostenlos gibt´s dagegen den Basteltipp für die Frankenstein-Faltmaske auf http://www.frankenstein-halloween.de.

Außer einem Internetzugang und einem Drucker braucht man nur Schere, Kleber, ein Gummiband und ein wenig Geduld. Wer sich halbwegs geschickt anstellt, erhält nach einiger Schnippelei eine 3D-Gruselgrimasse, die allemal mehr hermacht als eine mit Kinderschminke ins Gesicht gekritzelte Spinne. Oder das zum leicht lächerlichen Gespenst umfunktionierte alte Bettlaken. BARBARA HOVEN

Quelle: op-online.de

Kommentare