Hessen stellt ein

Lehrer schließen Lücken

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Ministerin Nicola Beer.

Offenbach - Die Landesregierung stellt sofort weitere 150 Vertretungslehrer ein. Sie bekommen Beamtenstellen - und sollen vor allem wachsende Lücken an den Grundschulen schließen. Das bestätigte Christian Henkes, Sprecher des Kultusministerium, auf Anfrage.

Besonders in der Stadt und und im Kreis Offenbach ist es immer schwieriger, Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die bereit sind, für wenige Schulstunden oder befristet zu arbeiten. Deshalb, so Kultusministerin Nicola Beer (FDP), habe man sich entschlossen, dieses Angebot zu machen. Damit bekämen beide Seiten – Schule und Lehrkräfte – mehr Planungssicherheit.

Mobile Vertretungsreserve

Zur sogenannten mobilen Vertretungsreserve gehören derzeit bereits 150 Lehrer, die verbeamtet oder angestellt sind. Die Reserve kommt vor allem bei Krankheit, Schwangerschaft oder Elternzeit zum Einsatz - schwerpunktmäßig in Grund- und Förderschulen. Viele Vertretungslehrer - darunter sind auch Studierende - arbeiten zur Zeit aber auch auf Vertragsbasis. Das Kultusministerium erwartet keine zusätzlichen Kosten durch die neuen Planstellen. Viele Einzelverträge könnten jetzt beendet werden, so Henkes.

Die 150 neuen Stellen entstehen zusätzlich zu der von der Landesregierung angestrebten 105-prozentigen Lehrerversorgung an Hessens Schulen. Opposition und Lehrerverbände hatten zuletzt immer wieder kritisiert, dass zu wenig Vertretungslehrer zur Verfügung stehen.

psh

Quelle: op-online.de

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