Renn-Klub will Vergabe an DFB nicht hinnehmen

Galopper pochen auf Pachtvertrag

+
Der Frankfurter Rennklub möchte weiter Galoppsport in der Stadt veranstalten.

Frankfurt - Der Bau des Leistungszentrums des Deutschen Fußballbundes (DFB) auf dem Gelände der altehrwürdigen Galopprennbahn in Frankfurt ist seit vergangenem Montag beschlossene Sache. Der dort ansässige Renn-Klub allerdings will nicht einfach so das Feld räumen.

„Wir pochen auf dem bestehenden Pachtvertrag bis 2024. Er ist rechtskräftig“, sagte Vorstands-Mitglied Markus Münch der „Bild“-Zeitung. Der ehemalige Bundesligaprofi meinte weiter: „Wir begrüßen es zwar, dass der DFB in Frankfurt bleibt. Aber wir wollen, dass der Galopp-Rennsport auf dieser Bahn weiter stattfindet. “ Ähnlich äußert sich der Frankfurter Renn-Klub 2010 e. V auch in einer Presseerklärung, in der der Verein mitteilt, dass ihm beziehungsweise der Hippodrom GmbH als Pächterin der Rennbahn „weder eine Kündigung des laufenden und gültigen Pachtvertrags mit der Stadt Frankfurt, noch ein schriftliches Angebot zur vorzeitigen Auflösung des Pachtvertrags“ vorliege. Der Verein wolle vielmehr den Pachtvertrag mit der Stadt „vollständig und wie vereinbart“ erfüllen. Entsprechend der Laufzeit des Vertrags sollen daher auch in den nächsten zehn Jahren mit Option auf weitere drei mal fünf Jahre Renntage auf der Galopprennbahn durchgeführt werden, teilte der Renn-Klub mit.

Der Verein bestreitet zudem, dass die Stadt noch offene Forderungen habe. Im Raum stehen ja Mietrückstände in Höhe von 300.000 Euro der eng mit dem Renn-Klub verbandelten Hippodrom GmbH. Der Verein sieht das allerdings anders. Summarisch gebe es keine Schuld bei der Stadt, sondern „faktisch ein Guthaben seitens der Hippodrom gegenüber der Stadt Frankfurt am Main in sechsstelliger Höhe“.

Wie von der Stadt Frankfurt zu hören ist, strebt sie in der Angelegenheit eine einvernehmliche Lösung an. Details müssten noch verhandelt werden, sagte Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent und Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne).

Wurfgeschosse im Stadion: Becher, Sellerie und eine Katze

Wurfgeschosse in Stadien: Bierbecher, Sellerie, eine Katze und Dildos

sid/isi

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare