Mordprozess in Limburg

Geisterfahrer-Unfall: Angeklagter schweigt

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Das Autowrack, in dem die 21-Jährige saß.

Limburg - Im Mordprozess um einen tödlichen Geisterfahrer-Unfall nahe Limburg hat der 45 Jahre alte Angeklagte zum Auftakt zunächst geschwiegen. Er kündigte heute vor dem Landgericht Limburg jedoch an, sich voraussichtlich bei einem Verhandlungstermin kommende Woche äußern zu wollen.

Der damalige Freigänger der Justizvollzugsanstalt Diez (Rheinland-Pfalz) war Anfang des Jahres auf der Flucht vor der Polizei in den Gegenverkehr gerast. Bei dem Frontalzusammenstoß mit einem anderen Wagen auf der B49 starb eine junge Frau. Vor dem Unfall soll der Mann laut Anklage mit gestohlenen Nummernschildern an seinem Auto und ohne Führerschein unterwegs gewesen sein.

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Als ihn eine Streife stoppen wollte, habe der 45-Jährige gewendet und sei mit überhöhter Geschwindigkeit davongefahren. Der Mann aus dem Raum Neuwied in Rheinland-Pfalz war bereits wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt worden und verbüßte deswegen eine Haftstrafe. Heute wollte das Gericht zunächst die Polizisten als Zeugen verhören, die den Mann hatten kontrollieren wollen. (dpa)

Quelle: op-online.de

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