Luminale 2012: Ganz schön bunt

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Frankfurt/Offenbach (isi) - Die Städte schlafen nicht. Immer ist dort Licht. Laternen, Lampen, beleuchtete Reklameschilder, Vorderlichter, Rücklichter. Die verströmen auch in dieser Woche ihr Licht und doch leuchtet die Region seit Sonntagabend auf einmal ganz anders.

An diesem Abend ist die Luminale 2012 offiziell eröffnet worden. Zum mittlerweile sechsten Mal zeigt die Biennale der Lichtkultur das reizvolle Zusammenspiel von künstlerischen Ideen und Lichttechnik.

In Frankfurt, Offenbach, Mainz, Darmstadt, Aschaffenburg und Wiesbaden taucht die Luminale noch bis einschließlich Freitag vom Einbruch der Dämmerung bis etwa Mitternacht viele Plätze und Gebäude in bunte Farben. Auch in den Gebäuden selbst sind zahlreiche Lichtinstallationen zu sehen, die dort nicht etwa für Helligkeit sorgen, sondern ganz allein den Betrachter erfreuen oder erstaunen sollen.

Bilder der Luminale 2012

Luminale 2012 bringt Städte zum leuchten

Am spektakulärsten wirken aber gewiss jene der insgesamt 175 Projekte, die unter freiem Himmel zu finden sind. Unbedingt sehenswert ist etwa die Installation „Time drifts“ des Berliner Künstlers Philipp Geist, der den Uni-Campus Bockenheim in eine Projektsfläche verwandelt hat, auf der Begriffe und Assoziationen aufblitzen und wieder im künstlich erzeugten nebel verschwinden. Vom Uni-Campus ist es nicht weit in den Palmengarten, in dem es zwar kalt, aber auch richtig dunkel ist, weshalb die zahlreichen Lichtinstallationen dort besonders gut zur Geltung kommen.

In Offenbach locken die Heynefabrik in der Lilistraße und die Ateliergemeinschaft A71 in der Bettinastraße 71a als Anlaufstellen. Hier ist ein guter Teil der Offenbacher Projekte zu sehen. In Mainz ist die Zitadelle diesmal der zentrale Luminale-Ort und in Darmstadt sind es die Kleinschen Höfe in der Eliabethenstraße.

Quelle: op-online.de

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