Luminale-Start in Offenbach und Frankfurt

Zarte Lichtgestalten und Symbolkraft

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Offenbach/Frankfurt - Es ist eines der wichtigsten Lichtkunst-Spektakel Europas. Bei der Luminale in Frankfurt und Offenbach sind seit gestern bis Freitag mehr als 200 Lichtkunstwerke zu sehen.

Alle zwei Jahre werden bei der „Biennale der Lichtkultur“ Experimente, neue Möglichkeiten und Kunst mit Licht gezeigt – allerdings noch nie so früh wie in diesem Jahr. Die Besucher haben so mehr von der Lichterschau, weil es früher dunkel wird, müssen sich aber zugleich bei abendlichen Temperaturen nur leicht über dem Gefrierpunkt warm anziehen. Zur letzten „Luminale“ 2014 waren eine Viertelmillionen Besucher gekommen. Damals wurden 182 Projekte in Frankfurt und Offenbach präsentiert.

Die Vorstellung der 34 Projekte in Offenbach begann am Wochenende mit der Lichtmodenschau der „Schule für Mode Grafik Design“ im Hafen. Das Deutsche Ledermuseum macht sich zu seinem 99. Geburtstag ein wahrhaft strahlendes Geschenk: Bei der Luminale entstand in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) eine interaktive Lichtinstallation unter dem Motto „Leder ans Licht!“, die seit gestern täglich bis Freitag jeweils ab Einbruch der Dunkelheit die Fassade des Museums illuminiert. Feierlich eröffnet wurde der erste Beitrag, den das Ledermuseum zur Lichtkulturveranstaltung beisteuert, gestern Abend von Dr. Inez Florschütz, Museumsdirektorin, und Professor Frank Georg Zebner – unter dessen Obhut die Installation von Studierenden der HfG geschaffen wurde (Bericht folgt im Lokalteil).

In Frankfurt setzt die EZB europäische Symbole wie den Euro weithin sichtbar in ein neues Licht. Das Karmeliterkloster ist eine der vielen kirchlichen Einrichtungen, die ihre Türen für Lichtexperimente und Besucher öffnen. Zarte Lichtgestalten besiedeln den Klostergarten – ein Projekt vom Bund Deutscher Innenarchitekten Hessen. Der Kreuzgang soll den Fluss der Geschichte versinnbildlichen: Texte, Bilder und Icons zu Schauplätzen im Frankfurt der 1950er Jahre strudeln umher. Im Speisesaal (Refektorium) bündelt der in Italien lebende Künstler Johannes Pfeiffer Lichtstrahlen zum Thema Abbondanza.(dpa/schu)

Quelle: op-online.de

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