Geständnis im Mordprozess

Die eigene Mutter mit einer Axt erschlagen

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Frankfurt - Ein 35 Jahre alter Mann hat vor dem Landgericht Frankfurt gestanden, seine Mutter im September vergangenen Jahres mit einer Axt erschlagen zu haben. Einen Grund nannte der Täter allerdings nicht.

Nach einem Streit über einen im Vorgarten des Hauses zu fällenden Baum habe er sich der Mutter unbemerkt genähert und ihr mit der Axt viermal auf den Kopf und einmal auf den Rücken geschlagen, sagte der 35-Jährige aus. „Ich habe sie in diesem Moment gar nicht mehr erkannt.“

Der Mann muss sich wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Tat soll sich im September vergangenen Jahres ereignet haben. Laut Anklage soll sich der 35-Jährige von hinten an die im Sessel sitzende 54-Jährige herangeschlichen und mehrfach mit der Axt auf sie eingeschlagen haben. Deshalb geht die Anklage von der Arg- und Wehrlosigkeit der Frau und damit vom Mordmerkmal der Heimtücke aus. Der Bruder des Angeklagten hatte später die Leiche der Mutter in dem Haus in Frankfurt-Heddernheim gefunden.

In dem Prozess geht es auch um die Schuldfähigkeit des Mannes, der laut psychiatrischem Gutachten an Verfolgungswahn leiden soll. Das Verfahren soll am Montag fortgesetzt und Anfang Juni beendet werden.

dpa

Quelle: op-online.de

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