Mann soll Killer für Ex-Freundin angeheuert haben

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Einen Monat nach den Schüssen auf eine 39 Jahre alte Frau in Frankfurt hat die Polizei den mutmaßlichen Schützen festgenommen.

Frankfurt - Einen Monat nach den Schüssen auf eine 39 Jahre alte Frau in Frankfurt hat die Polizei den mutmaßlichen Schützen festgenommen. Der 24-Jährige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom 30 Jahre alten Ex-Freund der Türkin beauftragt worden, sie zu töten.

Gegen beide Männer erließ ein Richter Haftbefehl. Die 39-Jährige war am 28. Januar abends unter einem Vorwand aus ihrer Wohnung im Frankfurter Stadtteil Bornheim auf die Straße gelockt worden. Dort eröffnete der Täter das Feuer und verletzte sie mit Schüssen an beiden Beinen. Die Frau konnte gerade noch ins Haus zurück flüchten und sich in die eigene Wohnung retten.

Die Türkin sei seit längerem von ihrem Ex-Freund bedrängt worden, die Beziehung wieder aufzunehmen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Frankfurt mit. Weil sie dies ablehnte, soll der Mann für eine bislang unbekannte Summe den ihm bekannten Mann als Killer angeheuert haben. Die beiden Männer wurden Ende Februar festgenommen.

Ermittlungen ergaben Verbindungen

Der 24-jährige Türke habe angegeben, seinen mutmaßlichen Auftraggeber nicht zu kennen. Die Ermittlungen hätten aber Verbindungen zwischen ihnen ergeben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Auf die Spur des Schützen war die Polizei durch einen Hinweis gekommen. Daraufhin verglichen die Beamten Fotos des Mannes aus dem Ausländerzentralregister mit dem nach der Tat in Frankfurt erstellten Phantombild. Weitere Details wollte die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht bekanntgegeben.

dpa

Quelle: op-online.de

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