Marode Ställe bereiten Sorgen

Das Hessische Landgestüt Dillenburg sorgt sich um seine denkmalgeschützten Gebäude.

Das Hessische Landgestüt Dillenburg sorgt sich um seine denkmalgeschützten Gebäude. Mehrere Ställe und Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert seien dringend sanierungsbedürftig, betont Landstallmeister Uwe Xanke. Besonders betroffen ist nach seinen Angaben ein Reithaus aus dem Jahr 1772. Der zuvor als Reithalle und für kulturelle Veranstaltungen genutzte Bau könne nicht mehr betreten werden, weil die Decke herabzustürzen drohe. Das Gestüt rechnet mit Sanierungskosten von mindestens 1,4 Millionen Euro. „Wir hoffen darauf, 2010 mit der Sanierung des Reithauses beginnen zu können“, sagte Xanke. Der Wegfall des Gebäudes sei ein großes Problem, weil dadurch auch Einnahmen aus Vermietungen ausblieben. Baufällig sind nach Angaben des Landstallmeisters zudem die Dächer von zwei historischen Ställen. Ob und wann die geschätzten 1,6 Millionen Euro für deren Sanierung bereitstehen, werde derzeit noch geprüft. Das Landgestüt ist das einzige seiner Art in Hessen. Seit 2003 ist es ein Landesbetrieb und wird vom Land jährlich mit rund einer Million Euro bezuschusst.

Quelle: op-online.de

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