Mehr Fehlzeiten wegen psychischer Störungen

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Krankenstand stagniert in Hessen, aber steigende Fehlzeiten wegen psychischer Störungen

Frankfurt (ale) - 12,1 Tage war jeder Beschäftigte in Hessen 2010 statistisch gesehen krankgeschrieben. Psychische Hintergründe haben dabei stark zugenommen:

Der Krankenstand stagniert unter den 307.000 Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen Beschäftigten und Arbeitslosengeld-I-Empfänger im vergangenen Jahr und liegt mit 3,32 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (2009: 3,29 Prozent). Die Beschäftigten in Hessen waren 2010 seltener krank. Die TK verzeichnet für das Jahr 2010 etwa 1,9 Prozent weniger Krankschreibungen als in 2009. Vor allem Atemwegserkrankungen sind mit 16,6 Prozent deutlich zurück gegangen.

Dass der Krankenstand trotz der geringeren Zahl der Krankschreibungen dennoch nicht sinkt, liegt an der erneuten Zunahme der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen. Binnen eines Jahres sind psychisch bedingte Fehlzeiten in Hessen um fast 15,6 Prozent gestiegen.

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Die geringsten Fehlzeiten gab es auch 2010 in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 9,9 Tagen, Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern waren mit 15,5 Tagen je Beschäftigtem am meisten arbeitsunfähig.

Quelle: op-online.de

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