Kommentar: Mehr Luft für Praxis

Künftige Referendare in Hessen werden aufatmen: Bald ist die Zeit vorbei, in denen sie vor lauter Theorie kaum Zeit hatten, sich auf die Unterrichtsstunden vorzubereiten. Von Petra Wettlaufer-Pohl

Genau die aber sollten im Referendariat im Vordergrund stehen, denn im Klassenzimmer zeigt sich, was ein Lehrer kann. Als Dorothea Henzlers Vorgängerin Karin Wolff (CDU) die neue Struktur des Referendariats 2004 auf den Weg brachte, wischte sie Warnungen über die Überlastung der Referendare vom Tisch, wohl im Glauben, durch möglichst viel Lernstoff bessere Lehrer zu bekommen. Insofern gebührt Henzler Lob für die Gesetzesänderung. Mehr Unterricht, der bei der Benotung eine größere Rolle spielt als schriftliche Arbeiten, bedeutet mehr Praxiserfahrung. Wer dann die Prüfung besteht, hat gute Chancen, ein guter Lehrer zu werden. Und das ist für den Erfolg der Schüler noch immer das Wichtigste.

Quelle: op-online.de

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