Mehrere Tote nach Unfällen

Befreiungsversuch aus demoliertem Auto misslingt

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Darmstadt/Limburg/Bad Hersfeld/Kassel - In Darmstadt ist 62-Jähriger nach einem Unfall mit einer Straßenbahn ums Leben gekommen. Zudem wurde ein flüchtender Einbrecher auf der A3 bei Limburg umgefahren. In Nordhessen konnte sich ein Mann nicht mehr aus seinem demolierten Auto befreien.  

Unfall mit Straßenbahn in Darmstadt

Ein 62-jähriger Autofahrer ist in Darmstadt bei einem Unfall mit einer Straßenbahn getötet worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wollte der Mann am Freitagabend mit seinem Wagen die Gleise überqueren. Die Bahn erfasste das Auto und schob den Wagen 20 Meter vor sich her. Feuerwehrmänner holten den schwer verletzten Autofahrer aus seinem völlig demolierten Fahrzeug. Der 62-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er in den Abendstunden starb.

Einbrecher auf Autobahn angefahren und getötet

Ein 19-Jähriger ist zudem nach einem Einbruch in Limburg über eine nahe gelegene Autobahn geflüchtet, angefahren und tödlich verletzt worden. Bei dem mutmaßlichen Einbrecher sei Schmuck gefunden worden, der kurz zuvor aus einem Haus gestohlen worden war, berichtete die Polizei am Samstag. Ein 52 Jahre alter Autofahrer erfasste den Heranwachsenden am Freitagabend auf der Autobahn Frankfurt-Köln (A3). Dieser wurde bei dem Zusammenprall mit dem Wagen auf den Standstreifen geschleudert und blieb tödlich verletzt liegen. Unbekannte Täter waren am späten Freitagnachmittag in das Wohnhaus in Limburg eingestiegen und hatten Beute in zunächst unbekannter Höhe gemacht. Als sie das Haus verließen, kehrten die Bewohner zurück. Diese erkannten zwei Einbrecher. Der 19-Jährige wusste sich möglicherweise nicht anders zu helfen, als auf die Autobahn zu flüchten. Von seinem Komplizen fehlte zunächst noch jede Spur.

71-Jähriger stirbt bei Befreiungsversuch

Den Versuch, sich aus eigener Kraft aus seinem Autowrack zu befreien, hat ein 71 Jahre alter Autofahrer in Nordhessen mit dem Leben bezahlt. Der Mann war am Samstag auf einem Bauernhof in Ahnatal rückwärts mit seinem Wagen in einen Graben gefahren und dabei auf die Fahrertür gekippt. Als er aus der Beifahrertür herausklettern wollte, erlitt er einen Herzinfarkt, wie die Polizei in Kassel am Sonntag mitteilte. Eine zufällig vorbeikommende Familie fand den Mann. Aber auch ein Notarzt konnte ihn nicht mehr wiederbeleben.

Frau stirbt nach Zusammenprall mit Reisebus

Auch eine Frau ist nach einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 7 bei Knüllwald (Schwalm-Eder-Kreis) gestorben. Die 51-Jährige hatte während der Fahrt am Freitagabend auf der Rückbank des Autos gelegen. Ihr 50 Jahre alter Ehemann war auf der regennassen Fahrbahn mit dem Wagen ins Schleudern geraten, wie die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld mitteilte. Das Auto prallte gegen den Reisebus aus Dänemark, in dem 40 Fahrgäste saßen. Sie blieben unverletzt. Die Frau erlitt bei dem Zusammenprall schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Klinik gebracht, wo sie in der Nacht zum Samstag starb. Ihr Mann kam mit leichten Prellungen und einem Schock davon. Das Auto blieb auf der linken Fahrspur der Autobahn Kassel-Fulda liegen.

Schwerer Auffahrunfall auf der A5

Der geplatzte Kühler eines Lastwagens hat zudem auf der Autobahn 5 bei Alsfeld zu einem Auffahrunfall mit einem Schwerverletzten geführt. Der Fahrer eines Kleinlasters konnte am späten Freitagabend nicht mehr rechtzeitig stoppen als der vorausfahrende Sattelzug plötzlich bremste, wie die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld berichtete. Der geplatzte Kühler hatte dem Sattelzugfahrer die Sicht versperrt. Der Kleinlaster raste in das Heck des Sattelzugs, der 38 Jahre alte Fahrer wurde in seiner Kabine eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus seinem Fahrzeug. Während der Bergungsarbeiten musste die Autobahn Frankfurt-Kassel für rund eine Stunde voll gesperrt werden.

Die wichtigsten Notruf-Nummern

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dpa

Quelle: op-online.de

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