Tödliche Messerattacke - Student soll in Psychiatrie

Frankfurt/Bad Homburg  - Nach einer tödlichen Messerattacke auf eine ihm unbekannte Rentnerin im Bad Homburger Schlosspark soll der mutmaßliche Täter in die Psychiatrie.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt stellte heute eine entsprechende Antragsschrift vor, über die das Landgericht innerhalb der kommenden Monate zu entscheiden hat.

Die Anklagebehörde wertet die Tat als vollendeten Totschlag. Der 24 Jahre alte Informatik-Student war wenige Stunden nach der Tat am 12. Januar festgenommen worden. Er hatte die 78 Jahre alte Spaziergängerin aus noch immer ungeklärter Ursache mit einem Messer angegriffen und mit 40 Stichen getötet. Die Frau erlag noch im Park mehreren Stichen in den Hals.

Weil sich der Täter bei dem Angriff offenbar auch selbst verletzt hatte, ging er anschließend in ein Krankenhaus, dort wurde er festgenommen. Aufgrund seiner psychischen Störungen war der Student nach Mitteilung von Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu bereits mehrfach stationär in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht. Wegen der von Gutachtern diagnostizierten Schizophrenie sowie erheblichem Haschisch-Konsum gilt er als schuldunfähig.

dpa

Quelle: op-online.de

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