44-Jähriger verurteilt

Aus Eifersucht zugestochen

Frankfurt - Ein 44-Jähriger sticht aus Eifersucht auf seine Freundin ein und entkommt einer härteren Strafe. Das Landgericht entschied auf schwere Körperverletzung und nicht auf Totschlagversuch.

Nach einer lebensgefährlichen Messerattacke aus Eifersucht verurteilte das Landgericht einen 44-Jährigen am Freitag in Frankfurt zu vier Jahren und neun Monaten Haft. Das Landgericht ging von gefährlicher Körperverletzung aus, weil der Ehemann von sich aus mit den Stichen aufgehört und einen Krankenwagen gerufen hatte. Damit lag für die Richter kein Totschlagsversuch vor.

Zwischen den getrennt lebenden Eheleuten hatte es immer wieder Spannungen und Handgreiflichkeiten gegeben. Als der Frankfurter bei einem Besuch in der Wohnung der Frau deren Handy mit einer  unbekannten Rufnummer klingeln hörte, vermutete er einen neuen Liebhaber und stach der Frau mehrmals in den Oberkörper. Strafverschärfend wurde für den 44-Jährigen die zur Tatzeit laufende Bewährungszeit vom Gericht gewertet. Er war zuvor zu acht Monaten Bewehrung verurteilt worden, weil er auch damals seine Frau schwer misshandelt hatte. Diese Strafe muss er jetzt ebenfalls verbüßen.

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(ron)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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