Messerattacke: Mann festgenommen

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Im Fall des Messerangriffs auf eine Türkin im Bahnhofsgebiet haben die Beamten wohl gelöst.

Frankfurt (ale) - Im Fall des Messerangriffs auf eine Türkin im Bahnhofsgebiet haben die Beamten wohl gelöst.

Die Messerattacke gegen eine 37 Jahre alte Türkin Anfang Juli steht offenbar vor der Aufklärung: Beamte vom Fachkommissariat K 11 haben gestern einen 44-jährigen Türken als tatverdächtig festgenommen. In den frühen Morgenstunden des 1. Juli war die Frau mit schweren Verletzungen vor einer Apotheke in der B-Ebene aufgefunden worden. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde sie anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Am vergangenen Montag verließ die Frau die Klinik und erschien danach bei der Polizei um nähere Angaben zum Ablauf des Tatgeschehens zu machen.

Demnach hatte sie die Nacht zum 1. Juli bei dem Tatverdächtigen in dessen Wohnung im Bahnhofsgebiet verbracht. In den frühen Morgenstunden soll der Tatverdächtige im Schlafzimmer plötzlich vor ihr gestanden, unvermittelt mit einem Messer auf sie eingestochen und sie anschließend auch gewürgt haben. Danach habe er von ihr abgelassen. Wenig später sei ihr die Flucht aus der Wohnung gelungen.

Mann räumt die Tat ein

Auf richterliche Anordnung wurde in den gestrigen frühen Morgenstunden die Wohnung des 44-Jährigen durchsucht. Der Verdächtige war anwesend und wurde festgenommen. In der Wohnung fanden die Beamten zahlreiche Blutflecken auf dem Schlafzimmerboden, den Wänden und Türklinken.

In einer ersten Vernehmung räumte der Mann die Tat ein. Als Motiv gab er an, dass die 37-Jährige ihm Geld aus der Hosentasche gestohlen habe. Die Tatwaffe habe er in einem Müllcontainer entsorgt. Der mutmaßliche Täter wurde anschließend der Staatsanwaltschaft überstellt.

Quelle: op-online.de

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