Keine Angaben zum Motiv

Messerstecherin vorerst in Psychiatrie

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Obervellmar/Offenbach - Die Frau, die im nordhessischen Obervellmar ihre Ex-Nachbarin mit Messerstichen und Hammerschlägen getötet haben soll, ist möglicherweise psychisch krank.

„Wir haben Anhaltspunkte dafür“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel gestern Abend. Falls dem so sei, sei die 49-Jährige zur Tatzeit möglicherweise schuldunfähig oder nur vermindert schuldfähig gewesen. Dies müsse untersucht werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte, die Frau wegen Totschlagsverdachts vorerst in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Sie selbst habe gestern nichts zur Tat gesagt, berichtete der Sprecher. Zu ihrem möglichen Motiv machte er keine Angaben.

Die 49-Jährige war nach ersten Ermittlungen bis vor rund sieben Wochen Nachbarin des Opfers in Obervellmar. Sie soll am Dienstagmorgen gewaltsam in das Haus ihrer früheren Nachbarin eingedrungen sein und sich mit der 54-Jährigen gestritten haben. Der Streit endete mit einer Messerattacke auf dem Bürgersteig.

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Laut Obduktion sei die 54-Jährige an Messerstichen und Hammerschlägen auf den Hinterkopf gestorben, sagte der Sprecher. Die 49-Jährige wurde später in Offenbach festgenommen, wo sie sich im Krankenhaus wegen Schnittwunden behandeln ließ. 

dpa

Quelle: op-online.de

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