Noch-Ehefrau lebensgefährlich verletzt

Familienvater nach Messerstichen vor Gericht

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Symbolbild

Frankfurt - Im Streit ums Sorgerecht für die gemeinsame Tochter soll ein 44-Järhiger zum Messer gegriffen und seine Noch-Ehefrau lebensgefährlich verletzt haben. Er steht nun vor Gericht.

Im Streit ums Sorgerecht für die gemeinsame Tochter soll er zum Messer gegriffen und seine Noch-Ehefrau lebensgefährlich verletzt haben: Seit heute muss sich der 44 Jahre alte Familienvater wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage geht von Heimtücke und niederen Beweggründen als Mordmerkmale aus.

Zu der Bluttat war es im August 2012 auf dem Parkplatz einer Kfz-Zulassungsstelle in Frankfurt gekommen sein, wo die getrennt lebenden Eheleute das Auto abmelden wollten. Als es wieder zum Streit kam, soll der Angeklagte mit einem als Kugelschreiber getarnten Messer wahllos auf den Oberkörper der im Auto sitzenden Frau eingestochen haben. Dem Opfer gelang es, den Wagen zu verriegeln und durch Hupen auf sich aufmerksam zu machen.

Die 37-jährige hatte dem Mann vorher offenbar eröffnet, dass sie die einjährige Tochter dauerhaft mit in ihre chinesische Heimat nehmen wolle. Am ersten von bislang vier geplanten Verhandlungstagen wurde lediglich die Anklageschrift verlesen. Weil die Frau sich derzeit in China aufhält und ein Sachverständiger darüber hinaus verhindert war, musste sich das Gericht vertagen. Am nächsten Freitag will dann der Angeklagte aussagen.

dpa

Quelle: op-online.de

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