Rechtsstaat gegen Ausländerhass

Bouffier will Härte gegen rassistische Hetze zeigen

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier unterhält sich mit Flüchtlingen in Limburg.

Wetzlar - Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat angesichts der rassistischen Ausschreitungen vor einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau appelliert, Ausländerfeindlichkeit keinen Raum zu geben.

Hessen habe bislang alles getan, um ähnliche Bilder zu verhindern, sagte Bouffier am Montag nach einem Besuch eines Zeltcamps für Flüchtlinge in Wetzlar. Sollte Jemand ähnliche Taten begehen, "dann muss er mit allem, was unser Rechtsstaat hat, behandelt werden", sagte Bouffier.

Der Regierungschef wollte im Lauf des Montags mehrere Einrichtungen besuchen, in denen neu ankommende Flüchtlinge versorgt werden. Insgesamt befinden sich in den Erstaufnahmeeinrichtungen im Land derzeit mehr als 11.700 Menschen.

Bilder: Bouffier besucht Flüchtlinge

Außerdem brannte eine Flüchtlingsunterkunft in Frielendorf im Schwalm-Eder-Kreis. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Bewohner durch den Rauchmelder auf das Feuer am Sonntagabend aufmerksam und weckten sich gegenseitig. Sie konnten unverletzt das Haus verlassen, eine Nachbarin verständigte die Feuerwehr. Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer in einer Wohnung im dritten Obergeschoss ausgebrochen. Brandstiftung und einen fremdenfeindlichen Hintergrund schloss die Polizei derzeitig aus. Der Sachschaden wird auf 80.000 Euro geschätzt. (dpa)

Quelle: op-online.de

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