Mit DSL-Flat umziehen – so geht’s

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Ein funktionstüchtiger Internetanschluss mit DSL-Flat ist für viele unverzichtbar. Damit Sie nach dem Umzug gleich ins Netz können, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Sie ziehen um – doch was wird aus der DSL-Flat? Nehmen Sie sie doch einfach mit! Wie das geht und wann Sie kündigen dürfen, erfahren Sie hier.

Ein Umzug bedeutet nicht nur Stress, sondern auch viel Papierkram. Ganz oben auf der To-Do-Liste steht bei vielen die DSL-Flat. Einige würden sie am liebsten kündigen, andere wollen den Anbieter behalten und den DSL-Anschluss mit ins neue Domizil nehmen. Hauptsache, das Internet funktioniert auch in der neuen Wohnung reibungslos. Die Option, einen DSL-Vertrag spontan zu kündigen, haben die wenigsten Kunden. Immerhin haben sie einen Vertrag unterschrieben, dessen Laufzeit einzuhalten ist.

Sonderkündigungsrecht

Grundsätzlich gilt: Ein Umzug ist kein Grund, der eine vorzeitige Kündigung rechtfertigt. Der Provider muss jedoch in der Lage sein, die vertraglich geschuldete Leistung zu erbringen. Das bedeutet, dass er die DSL-Flat in derselben Geschwindigkeit und zu denselben Konditionen bereitstellen muss wie vereinbart. Ist dies nicht möglich, räumt das neue Telekommunikationsgesetz dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende ein.

Den Umzug mit der DSL-Flat gibt’s oft nur gegen Gebühr

Wollen oder müssen Sie den laufenden Internetanschluss an den neuen Wohnort mitnehmen, sollten Sie dies Ihrem Provider rechtzeitig mitteilen. Wichtig ist, dass Ihre Adressangaben korrekt sind. Geben Sie Ihrem Anbieter vier bis sechs Wochen Zeit, um Ihnen den Anschluss in der neuen Wohnung bereitzustellen.

Der Haken: Die anfallenden Kosten für den Umzug lassen sich viele Provider gut bezahlen. Die Umzugskosten für den DSL-Anschluss sparen Sie oft nur dann ein, wenn Sie bereit sind, Ihren bestehenden Vertrag zu verlängern.

Tipp: Vertrag mit kurzer Kündigungsfrist

Teure Umzüge der DSL-Flat vermeiden Sie, indem Sie schon beim Abschluss des Vertrags auf eine geringe Laufzeit und eine kurze Kündigungsfrist achten. Je besser ein Anbieter auf Ihre individuellen Bedürfnisse hinsichtlich Surfgeschwindigkeit, Datenvolumen und Zeittarif eingehen kann, desto zufriedener werden Sie sein. Einige Provider bieten für spontane Kunden sogar DSL-Pakete ohne Mindestlaufzeit an. Dies ist besonders praktisch, wenn zum Beispiel ein Auslandsaufenthalt geplant ist.

Darauf sollten Sie bei der Kündigung achten

Ist der alte Vertrag Ihrer DSL-Flat ausgelaufen und wollen Sie den Anbieter wechseln, sollten Sie rechtzeitig Angebote vergleichen. Mit der Kündigung Ihres ausgelaufenen Vertrags beauftragen Sie dann Ihren neuen Provider. Er regelt auch eine Übernahme der alten Telefonnummer, falls Sie das wünschen. Damit es nicht zu ärgerlichen Verzögerungen bei der DSL-Bereitstellung kommt, füllen Sie die Vertragsformulare für den Anbieterwechsel korrekt aus.

Quelle: op-online.de

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