Mit Wok oder Wok-Pfanne asiatisch kochen

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Um mit einem echten Wok kochen zu können, brauchen Sie einen Gasherd. Die Wok-Pfanne funktioniert auch auf dem Elektroherd.

Lecker, gesund und kalorienarm – die Deutschen lieben die fernöstliche Küche. Wenn Sie sich selbst an asiatischen Gerichten versuchen möchten, brauchen Sie einen Wok oder eine Wok-Pfanne. Lesen Sie hier, wie das Garen im Wok funktioniert und worauf Sie achten sollten.

Lecker, gesund und kalorienarm – die Deutschen lieben die fernöstliche Küche. Wenn Sie sich selbst an asiatischen Gerichten versuchen möchten, brauchen Sie einen Wok oder eine Wok-Pfanne. Lesen Sie hier, wie das Garen im Wok funktioniert und worauf Sie achten sollten.

Ein echter Wok sieht aus wie eine Halbkugel, ist also durchgehend gerundet. Er hat keine feste Größe und kann einen Durchmesser 30 Zentimetern, einem Meter oder sogar noch mehr haben. Am besten funktioniert er, wenn Sie ihn auf einem speziellen Wok-Brenner oder -Ofen verwenden. Diese sind bei uns allerdings selten. Alternativ können Sie den Wok auf einem Gasherd nutzen.

In Europa bekommen Sie bei den meisten Händlern neben dem Wok auch sogenannte Wok-Pfannen. Diese haben unten eine Standfläche. Sie eignen sich für gängige Elektroherde – einen echten Wok können Sie darauf wegen der runden Form nicht nutzen.

Kochen mit dem Wok

Das Besondere am Wok ist die Verteilung der Hitze: Ein Wok wird unten sehr heiß – deutlich heißer als eine normale Pfanne. Diese Eigenschaft machen Sie sich beim sogenannten Pfannenrühren  zunutze, der am meisten verbreiteten Garmethode:

Bevor Sie loslegen, schneiden Sie alle Zutaten in gleich große Stücke und legen Sie zusammen mit den Saucen und Gewürzen bereit. Dann geben Sie die Zutaten nach und nach in den Wok. Dabei rühren Sie ständig mit einem Kochlöffel oder schwenken ihn hin und her. So kommen die Zutaten immer wieder kurz mit dem heißen Wok-Boden in Kontakt, werden dazwischen aber in die kühleren Bereiche geschoben. Sind einzelne Zutaten fertig, lagern Sie sie am Rand des Woks und halten sie dadurch warm, ohne sie weiter zu garen.

Das Zubereiten von Gerichten durch Pfannenrühren geht sehr schnell, schont die Nährstoffe der Lebensmittel und braucht wenig Fett – drei der Gründe, warum sich in Deutschland so viele Rezepte für Wok-Gerichte verbreiten. Wichtig ist, dass Sie den Wok heiß werden lassen, bevor Sie das Öl und dann die Zutaten hineingeben. Sonst funktioniert die beschriebene Garmethode nicht richtig.

Daneben können Sie in einem Wok auch braten, dämpfen, frittieren, blanchieren, kochen oder schmoren – in Asien ist der Wok das Standard-Kochgeschirr für beinahe alle Gerichte.

Materialien für Woks oder Wok-Pfannen

Sie bekommen Woks und Wok-Pfannen in verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Die gängigsten sind:

  • Gusseisen speichert die Wärme sehr gut. Dadurch reagiert es allerdings nicht so schnell auf Hitzeveränderungen wie andere Materialien. Zudem ist es sehr schwer.
  • Karbon- oder Edelstahl ist leichter, reagiert schneller auf Temperaturveränderungen und ist meist günstiger. Allerdings ist der Wok deutlich empfindlicher und trägt schneller Schrammen und Kratzer davon. Zudem haften die Zutaten nicht am Rand und rutschen immer wieder in die Mitte.
  • Aluminiumist günstig, besonders leicht und sehr wärmeempfindlich. Aber es speichert die Wärme kaum und verkratzt oder verbiegt schnell.

Quelle: op-online.de

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