Mobbing im Polizei-Präsidium: Prozess verzögert sich

Frankfurt - Der Schmerzensgeld-Prozess um eine Mobbing-Affäre im Frankfurter Polizeipräsidium verzögert sich um einige Wochen:

Statt wie ursprünglich geplant am 24. Januar will die 4. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt nun am 7. März eine Entscheidung über die Klage eines Kriminalhauptkommissars verkünden, der vom Land Hessen 30.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz verlangt.

Der Vorsitzende Richter Christoph Hefter bestätigte den neuen Termin am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Hintergrund der Verlegung sind anhaltende Gespräche beider Prozessparteien über eine außergerichtliche Lösung des Konflikts. Die Rechtsanwälte hätten deshalb um eine Erweiterung der ursprünglich am 20. Dezember endenden Frist zur Stellungnahme gebeten. In dem Prozess geht es unter anderem um die ungerechtfertigte Suspendierung des Beamten, der in den Verdacht geraten war, dienstlich Straftaten begangen zu haben.

Außerdem wirft der Beamte der 2006 amtierenden Frankfurter Polizeiführung vor, ihn vorschnell kriminalisiert zu haben. In dem Prozess war bislang unter anderem die mittlerweile ins Innenministerium versetzte Präsidentin des Landeskriminalamtes und frühere Frankfurter Vizepräsidentin, Sabine Thurau, bei großem Medieninteresse im Zeugenstand vernommen worden.

dpa

Quelle: op-online.de

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