Schwuler Moderator Weinert über hr verstimmt

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Der bekennende schwule Moderator Holger Weinert (rechts) ist über seinen Arbeitgeber, den Hessischen Rundfunk, verstimmt.

Frankfurt - TV-Moderator Holger Weinert, bekennender Schwuler im Hessischen Rundfunk, ist derzeit überhaupt nicht gut auf seinen Sender zu sprechen.

Dieser hatte in einem „Hessenquiz“ zu 50 Jahren „Hessenschau“ am Sonntag folgende Frage gestellt: „Welcher Hessenschau-Moderator war mal Frankfurter Fastnachtsprinzessin? a) Michaele Scherenberg, b) Constanze Angermann, c) Barbara Müller- Geskes, d) Holger Weinert. Er habe dies als Anspielung auf seine Homosexualität aufgefasst, sagte Weinert am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

„Natürlich war ich sauer. Das war eindeutig“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Es sei eine reine „Nonsens-Antwort“ gewesen meinte dagegen hr-Sprecher Christian Bender. Bei der Frage habe es „keinerlei Absicht“ gegeben. Dies habe Fernsehdirektor Manfred Krupp Weinert auch telefonisch klar gemacht. Den altgedienten Moderator hat der ganze Vorfall nun auf eine Idee gebracht. Er will jetzt tatsächlich eine „Fastnachtsprinzessin“ mimen: Im Februar auf der ersten Schwulensitzung der Frankfurter Karnevalsvereine, die das hr- Fernsehen am 2. März übertragen will.

dpa

Quelle: op-online.de

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