Mit moderner Technik Kosten im Haus sparen

Offenbach - (ku) In Hessen gibt es etwa 1,3 Millionen Wohngebäude. Auf diese entfallen rund 40 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs. Etwa die Hälfte an Energie ließe sich hier einsparen. Besonders effizient verringert moderne Wärmetechnik den Energieverbrauch. Das hilft nicht nur allen, die sparen wollen. Gleichzeitig trägt so jeder etwas zum Schutz des Klimas bei.

Fragen zu moderner Heiztechnik, Förderungsmöglichkeiten und Finanzierungsmodellen beantworten Experten bei einer Telefonaktion für die Leser unserer Zeitung am Donnerstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Am Telefon:

Stephan Helk, Finanzierungsexperte, Verband der Privaten Bausparkassen e.V. (069/85008280);

Ewald Bruder, Haustechniker, Fa. Martin Bruder (069/85008279);

Hans-Joachim Horn, Diplom-Energiewirt, Energieberater, Verbraucherzentrale Hessen e.V. (069/85008281).

Erster Schritt einer umfassenden Modernisierung ist eine Energieberatung. Bei Überlegungen, das Gebäude zu vermieten, kann die Beratung mit der Ausstellung eines Energieausweises kombiniert werden. Das Dokument, das mittels einer Farbskala die energetische Güte des Gebäudes wiedergibt, enthält auch spezifische Modernisierungstipps. Diese Empfehlungen unterstützen Immobilienbesitzer bei ihren Entscheidungen: Je nach Zustand des Gebäudes und technischem Standard der genutzten Heiztechnik kommen unterschiedliche Lösungen in Frage. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz reichen von der Dämmung der Fassade, dem Keller und dem Dach, über den Einbau neuer Fenster mit Wärmeschutzverglasung bis zur Installation moderner Wärmetechnik. Wer dabei zusätzlich erneuerbare Energien nutzen möchte, kann, ebenso wie bei Neubauten, auf staatliche Förderung hoffen.

Wie auch immer sich Hauseigentümer entscheiden, die Investitionen machen sich bezahlt, wie folgendes Beispiel der Deutschen Energieagentur dena zeigt: Bei Nutzung einer Heizungsanlage mit moderner Brennwerttechnik, kann man aus derselben eingesetzten Menge an Gas oder Öl durch Abgasnutzung mehr Energie gewinnen. Entscheidet man sich zusätzlich zum Einbau einer Solarwärmeanlage, spart man insgesamt etwa 35 Prozent Energie. Heutige Preise zugrunde gelegt, ergibt sich eine um fünf Prozent zunehmende Einsparung von 970 Euro pro Jahr. Nach bereits zehn Jahren sind die Investitionskosten von rund 12 000 Euro amortisiert.

Quelle: op-online.de

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