Möbelhaus Thomas wird geschlossen

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Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens Krokofant Möbel GmbH & Co. Vertriebs KG, das unter dem Namen Thomas-Wohncenter firmiert, wird sofort eingestellt.

Frankfurt ‐ Aus für das Möbelhaus Thomas in Frankfurt: Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens Krokofant Möbel GmbH & Co. Vertriebs KG, das unter dem Namen Thomas-Wohncenter firmiert, wird sofort eingestellt. Das teilte der Insolvenzverwalter der Firma, Frank Mößle, nach eigenen Angaben bei einer Betriebsversammlung mit. Von Marc Kuhn

Eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sei nicht möglich, sagte Mößle. „Wir bedauern diesen Schritt sehr. Es finden aber keine Investorengespräche mehr statt.“ Von der Schließung sind 53 Mitarbeiter betroffen. Der Insolvenzverwalter bietet ihnen an, für sechs Monaten in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Sie wird aus der Insolvenzmasse finanziert.

Das Unternehmen leide unter der Kaufzurückhaltung der Konsumenten im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise, erklärte Mößle. Neben der angespannten Marktsituation im Rhein-Main-Gebiet und dem hohen Konkurrenzdruck zwischen den Möbelhäusern sei die Verkehrsanbindung des Hauses ein nachteiliges Wettbewerbskriterium. „Zudem ist die Fläche des Möbelhauses zu klein, um die Produktpalette auf ein notwendiges Vollsortiment auszuweiten.“

Möbelhaus bestand seit 25 Jahren

Für die Kunden des Möbelhauses solle kein Nachteil entstehen. „Alle geschriebenen Aufträge werden ausgeführt“, teilte der Insolvenzverwalter mit. Er hat zudem den Ausverkauf des Warenbestandes, der morgen beginnt, der Firma Noris TG GmbH übertragen.

Das Möbelhaus, das seit 25 Jahren besteht, hatte am 12. Oktober Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen beschäftigte damals 63 Mitarbeiter. Am 1. Januar wurde das Verfahren eröffnet. Die Geschäftsleitung von Thomas-Wohncenter hatte bereits in den Jahren zuvor erhebliche Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt.

Quelle: op-online.de

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