Pensionär wollte Trennung nicht akzeptieren

Mord an Ehefrau: Ehemaliger Polizist angeklagt

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Gießen - Seine Frau hatte sich von ihm getrennt. Deswegen lauert der ehemalige Polizist dem Opfer auf. Nach Angaben der Polizeit schlägt er sie nieder, sticht mit einem Dolch auf sie ein und erwürgt sie anschließend.

Ein ehemaliger Polizist muss sich demnächst wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat den 56-jährigen Pensionär angeklagt, im Juli im mittelhessischen Staufenberg seine von ihm getrennt lebende Frau getötet zu haben. Es gehe um Mord aus niedrigen Beweggründen und aus Heimtücke, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Hauburger, heute und bestätigte damit Medienberichte. Der Angeklagte habe die Trennung nicht akzeptieren und den Verkauf des früher gemeinsam bewohnten Hauses verhindern wollen.

Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann die 51-Jährige auf einem Grundstück in Staufenberg überraschte und niederschlug. Dann soll er mit einem Dolch auf sie eingestochen und sie erwürgt haben. Der Angeklagte rief danach die Polizei und ließ sich festnehmen.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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