Mann erschlagen

Mordprozess: Angeklagte Ehefrau will reden

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Darmstadt - Eine 49-jährige Frau soll ihren Liebhaber angestiftet haben, ihren Ehemann umzubringen. Nun will sich die Angeklagte zu den Vorwürfen vor Gericht äußern.

Nach drei Monaten könnte es im Darmstädter Mordprozess um den gewaltsamen Tod eines wohlhabenden Ehemannes aus dem Odenwald spannend werden. Die Angeklagte - die Ehefrau des Opfers - will sich nach Angaben ihres Verteidigers demnächst vor dem Landgericht äußern. Bisher hatte sie die Vorwürfe bestritten. Der Prozess hatte Mitte Oktober vergangenen Jahres begonnen. Er soll am 15. Januar und am 29. Januar fortgesetzt werden. Auch für Februar gibt es noch zwei Termine.

Die 49-Jährige soll 2009 ihren damaligen Liebhaber dazu angestiftet haben, ihren Ehemann (59) im südhessischen Fürth-Ellenbach zu erschlagen. Im ersten Prozess war der damals 44-jährige Liebhaber vom Darmstädter Schwurgericht wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er belastete dann seine ehemalige Geliebte. Die Staatsanwaltschaft wirft der 49-Jährigen Habgier vor. Das spätere Opfer habe sich einer deutlich jüngeren Frau zugewandt, von seiner Ehefrau die Scheidung verlangt und ihr den Unterhalt gekürzt.

(dpa)

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Quelle: op-online.de

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