Einbrüche, Überfälle und versuchter Mord

Polizei schnappt brutale Verbrecherbande

+

Mühltal - Die Polizei hat eine Verbrecherbande geschnappt. Die zwölf Männer sollen für verschiedenste Straftaten im gesamten Rhein-Main-Gebiet Verantwortlich sein. 

Großer Fahndungserfolg für die Polizei: Die Beamten haben bereits am Dienstag zwölf Menschen festgenommen, die zu einer kriminellen Bande gehören sollen. Die Gruppe soll für verschiedenste Straftaten im gesamten Rhein-Main-Gebiet verantwortlich sein - von Einbrüchen über Raubüberfälle bis hin zu versuchtem Mord. 

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein brutaler Überfall auf ein Rentner-Ehepaar aus Mühltal am 2. Januar dieses Jahres. Die Täter hatten mehrere tausend Euro und Schmuck erbeutet. Die Tat stach  durch ihre Brutalität selbst im Alltag der Beamten heraus: Das Ehepaar war von den Räubern gefesselt, geknebelt und schwer misshandelt worden. Unter anderem setzten die Täter einen Elektroschocker ein.

Im Lauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Täter zu einer größeren Gruppe gehörten - die Strukturen der Bande wurden den Polizisten von Tag zu Tag klarer. Am Dienstag war es dann soweit. Mit Unterstützung des SEKs durchsuchten die Ermittler 13 verschiedene Wohnungen. Die Beamten stellten unter anderem Maskierungen und Waffen sicher. Auch das mutmaßlich beim Überfall in Mühltal benutzte Auto wurde einkassiert. Die Polizisten nahmen zwölf Personen fest, einen 19-Jährigen hatten die Einsatzkräfte bereits vorher verhaftet. 

Die Festgenommen sollen in der ganzen Region Straftaten verübt haben. So stehen sie mindestens mit zwei Wohnungseinbrüche in Rüsselsheim im September 2013 in Verbindung. Auch gibt es einen Zusammenhang mit einem versuchten Mord im vergangenen März in Rüsselsheim. Der Kopf der Bande soll ein 19-Jähriger aus Hochheim sein, die weiteren Täter sind zwischen 19 und 33 Jahre alt.

dani

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion