Müll und Vandalen: Parkwächter schützen Spielpark

Frankfurt - Die Stadt Frankfurt schickt noch in dieser Saison mehr Parkwächter ins Grüne, weil Vandalismus und Vermüllung zunehmen. Zehn Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes sollen künftig von Freitag- bis Sonntagabend vier Parks der Stadt vor Vandalen schützen.

Das sagte der Leiter der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Peter Postleb, am Donnerstag. Bislang waren sieben Wächter in drei Parks im Einsatz. Sie haben auch zwei Hunde dabei. In der nächsten Saison will die größte Stadt Hessens das Programm noch weiter ausdehnen

Die Kosten für das Projekt bezifferte Postleb im laufenden Jahr auf rund 80.000 Euro. Allein für den Waldspielpark im Stadtteil Schwanheim, der jetzt neu dazu kommt, müsse die Stadt aber jährlich etwa 90.000 Euro ausgeben, um Müll und Schäden zu beseitigen.

Jogger hatten Angst, im Park überfahren zu werden

Vandalismus und Vermüllung nehmen nach Einschätzung Postlebs auf Frankfurts Plätzen und Grünflächen deutlich zu. Allein im Ostpark seien in den vergangenen Wochen mehr als 50 Anzeigen gestellt worden, weil Autofahrer mit ihren Fahrzeugen auf den Liegewiesen geparkt hätten - „Autoradio an und Grill hinten drin“. „Uns haben Jogger angerufen, weil sie Angst hatten, im Park vom Auto überfahren zu werden.“ In einem anderen Park seien Jogger und Hundebesitzer schon vormittags angepöbelt worden. Betrunkene Jugendlichen ließen Glasflaschen und Scherben auf den Wiesen liegen.

Die Parkwächter können die Leute nur ansprechen und in Notfällen die Polizei verständigen. „Das funktioniert aber sehr gut“, sagte Postleb. „Sobald es sich herumgesprochen hat, dass in den Parkanlagen Sicherheitspersonal anwesend ist, meiden bestimmte Problemgruppen diese Parkanlagen.“

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © pixelio.de / Claudia Hautumm

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