Apfelwein und „Kapa haka“

Museumsuferfest: Drei Millionen Besucher erwartet

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Wenn’s am Mainufer so voll ist, dann kann nur eines sein: Museumsuferfest.

Frankfurt - Drei Millionen Besucher werden an diesem Wochenende wieder zum Frankfurter Museumsuferfest erwartet. Das Buchmessen-Gastland Neuseeland steuert Musik, Essen und den „Kapa haka“ bei.

Mit neuseeländischem Apfelwein Maori-Tänzern zusehen, den Bands am Ufer lauschen oder doch lieber die Skulpturen von Jeff Koons bewundern? Etwa drei Millionen Besucher werden sich an diesem Wochenende (24.-26.) entscheiden müssen, wie sie ihren Besuch des Museumsuferfestes in Frankfurt gestalten. Die Party am Fluss, die als „eines der größten Kulturfestivals Europas“ vermarktet wird, bietet wie immer mehr, als man mitnehmen könnte.

Mit dem Museumsuferfest-Button am Revers kann man zwar für vier Euro drei Tage lang bis spät in die Nacht alle teilnehmenden Museen besuchen - doch im Gegensatz zur „Langen Nacht der Museen“ stehen die Ausstellungen bei der Party am Ufer nicht wirklich im Mittelpunkt. Dabei gibt es fast überall Sonderführungen, Vorträge, Lesungen, Workshops und Kunstaktionen. Im Museum Judengasse kann man „Hebräisch in zehn Minuten“ lernen, im Museum für Moderne Kunst Honig von Bienen essen, die Künstler auf dem Dach züchten, und vor dem Archäologischen Museum wird ein mittelalterliches Lager aufgeschlagen.

Bands, DJs und Comedians

Auf den Bühnen am Flussufer und in den Gärten hinter den Museen spielen Bands. Auf der einen Bühne gibt es Pop und Rock, auf der anderen Schlager, auf der nächsten spielen Indie-Bands, ein paar Schritte weiter hört man Jazz oder lateinamerikanische Klänge. Auch DJs sind eingeladen sowie Comedians und Tanzgruppen sowie aus der Umgebung die Gruppe Sunshine Conspiracy.

Sommermusik mit Sunshine Conspiracy

In unserer Serie stellen wir Bands aus der Umgebung vor. Heute: Sunshine Conspiracy. Die Gruppe versteht sich als offener Verbund von Musikern. Jeder kann mitmachen.

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Getränke- und Gastronomie-Stände helfen gegen Hunger und Durst, am Museumsufer bieten Kunsthandwerker ihre Waren an, auf dem Fluss gibt es die traditionelle Drachenboot-Regatta. Und wie immer endet das Fest am Sonntag mit einem musikuntermalten Feuerwerk. Eröffnet wird das Museumsuferfest am Freitag um 18 Uhr von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) - von einem neuseeländischen „Waka“-Kanu aus.

Neuseeland ist Ehrengast

Neuseeland ist Ehrengast der diesjährigen Buchmesse im Oktober - an diesem Wochenende kann man sich schon mal darauf einstimmen. Die Gäste vom anderen Ende der Welt bringen ihren traditionellen Tanz-Gesang „Kapa haka“ mit, das Filmmuseum zeigt neuseeländische Kurzfilme. Auf der Neuseeland-Bühne spielen Bands „Kiwi-Sound“, einige Stände bieten typisch neuseeländische Speisen und Getränke an.

Den Museumsuferfest-Button gibt es in allen teilnehmenden Museen, im Frankfurt Forum Römerberg 32, in der Tourist-Info am Römer und im Hauptbahnhof. Weitere Informationen: www.museumsuferfest.de.

dpa

Quelle: op-online.de

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