Museumsuferfest nur mäßig besucht

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Ein wenig ins Wasser gefallen: Das Museumsuferfest in Frankfurt 2011.

Frankfurt - Das unfreundliche Wetter mit reichlich Niederschlag hat viele Menschen vom Besuch des Frankfurter Museumsuferfestes abgehalten.

Zwar strömten die Gäste am Sonntag in die 21 Museen und zu den knapp zwei Dutzend Bühnen. Die extrem niedrigen Zahlen vom Freitag und Samstag konnten aber nicht kompensiert werden. Immerhin: „Heute ist das Wetter perfekt. Nicht zu warm und nicht zu kalt und trocken“, sagte ein Sprecher der Veranstalter am Sonntag. Ursprünglich hatten die Veranstalter auf drei Millionen Besucher gehofft. Am Sonntagmittag wurde die Erwartung auf knapp zwei Millionen gesenkt. Das Mainuferfest gilt als eines der größten Kulturfeste in Europa.

„Wir waren am Freitag und Samstag vom Wetter nicht gerade bevorteilt“, sagte der Sprecher. So hatte die Veranstaltung am Freitag bei heftigem Regen mit einem Negativrekord an Besuchern begonnen. Nur etwa 100 000 Menschen seien gekommen, so wenig wie nie zuvor an einem Eröffnungstag. Auch am Samstag spielte das Wetter an der acht Kilometer langen Festmeile nicht mit. „An beiden Tagen zusammen kamen knapp eine Million Besucher - das ist wenig im Vergleich zu anderen Jahren.“

Impressionen vom Museumsuferfest

Verregnetes Museumsuferfest

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die italienische Lebensart. Unter anderem wirbelten Akrobaten Pizzateig wie Frisbeescheiben durch die Luft. An 500 Ständen konnten sich die Besucher mit Essen, Trinken und Souvenirs versorgen. Auf 22 Bühnen wurde Musik und Unterhaltung geboten. 21 Museen hatten bis abends geöffnet und bieten zahlreiche Sonderveranstaltungen. Das Kulturfest sollte am Sonntagabend mit einem großen Feuerwerk enden.

dpa

Quelle: op-online.de

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