Live Entertainment Awards

Musikmesse in Frankfurt: Vorfreude in der Kreativstadt

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Der erste LEA-Award ist verliehen: Michael Russ (rechts) und die hochbegabte südkoreanische Violonistin Ye-Eun Choi nahmen für die Anne-Sophie Mutter-Stiftung erfreut die Auszeichnung von Gala-Moderator Ingo Nommsen entgegen. Bei der Pressekonferenz stellte DJ Bobo (links) außerdem sein neues Bühnenprogramm vor.

Frankfurt - Zum Auftakt der Musikmesse in Frankfurt werden am 11. März in der Festhalle die „Live Entertainment Awards 2014 (LEA)“ verliehen. Von Ronny Paul

14 Preise gibt es zu verteilen – gestern gaben die Organisatoren im Frankfurter Gibson Club weitere Nominierungen bekannt und verliehen bereits den ersten Award: Der LEA für die „Förderung hochbegabter Solisten“ geht an den Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. Der 1997 von der Geigerin gegründete und 2008 in eine Stiftung umgewandelte Verein unterstützt junge Streicher in der ganzen Welt. Gala-Moderator Ingo Nommsen (bekannt vom ZDF) überreichte den Preis an Michael Russ, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung und Sohn des Stuttgarter Konzertveranstalters Erwin Russ.

Den hohen Stellenwert der Auszeichnung zeigte die namhafte Besetzung der Pressekonferenz: Neben dem LEA-Veranstalter Jens Michow und Musikmarkt-Chefredakteur Stefan Zarges waren auch Frankfurts Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Detlef Braun von der Geschäftsführung der Messe AG anwesend.

„Ich bin regelrecht vom LEA-Virus infiziert“

„Ich bin regelrecht vom LEA-Virus infiziert“, sagte Frank und betonte, dass die Verleihung der Kreativstadt Frankfurt gut tue, schließlich seien Marek Lieberberg und Fritz Rau Söhne der Mainmetropole. Beide hätten die Veranstaltungsszene in Deutschland maßgeblich geprägt. Konzertveranstalter Lieberberg gehöre zu den fünf finanziell erfolgreichsten Veranstaltern der Welt, so Frank. Seine Konzertagentur ist sodenn gleich viermal nominiert. Darunter zweimal in der Kategorie „Club-Tournee des Jahres“ für die Touren der Sportfreunde Stiller und von The Cat Empire.

Auch Messegeschäftsführer Braun ist vom Erfolg der Veranstaltung überzeugt: „Ich habe nie daran gezweifelt, dass der LEA sich in Frankfurt etabliert.“ Bereits zum vierten Mal gastiert der LEA in Frankfurt. Und die Festhalle könnte sogar zuhause ausgezeichnet werden: Vorausgesetzt, sie gewinnt in der Kategorie „Halle/Arena des Jahres“ gegen die Konkurrenten aus Essen und Dortmund. Bei der Nominierung zum „Club des Jahres“ gingen die Konzerthäuser der Region diesmal allerdings leer aus. Der LEA wird jedes Jahr an Menschen hinter den Kulissen vergeben. So bekommen beispielsweise Manager, Konzertveranstalter und Clubbetreiber für ihre teils hohen finanziellen Risiken in Planung und Durchführung von Veranstaltungen die ihnen gebührende Aufmerksamkeit.

Frankfurt im Zeichen der Musik

Frankfurt im Zeichen der Musik

Der Schweizer Eurodance-Künstler DJ Bobo, der anlässlich der Pressekonferenz sein neues Bühnenspektakel „Circus“ vorstellte, hat sicherlich gute Chancen, im nächsten Jahr für die Kategorie „Show des Jahres“ nominiert zu werden. Der Schweizer ist der erste Künstler, der mit einer neuen „Video Mapping“-Technik auf Tour geht. Die Verleihung im März hat auch auf der Bühne einiges zu bieten: Dort werden neben DJ Bobo der Volksmusik- und neuerdings Rockbarde Heino und die Berliner Neo-Rock’n’Roll-Band The Baseballs live auftreten. Erwartet werden rund 1300 Gäste aus der nationalen und internationalen Veranstaltungs- und Musikszene.

Quelle: op-online.de

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