Staatsanwaltschaft schweigt zu Ermittlungen gegen Ehepaar

Nach Rohrbombenfund: Zweifel an Anschlagsplänen

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Das Bild zeigt Ermittler vor der Wohnung des verdächtigen Ehepaares.

Frankfurt - Nach dem Fund einer Rohrbombe wurde das für
1. Mai geplante Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ abgesagt. Nun gibt es Zweifel, ob es konkrete Anschlagspläne gab. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft schweigt zum Stand der Ermittlungen.

Einen Online-Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) von heute, wonach sich Zweifel daran mehren, dass es konkrete Anschlagspläne gab, wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht kommentieren. Es sei eine zündfähige Bombe gefunden worden, und es werde nach wie vor wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Der Verdächtige, der Ende April zusammen mit seiner Frau festgenommen worden war, sitzt weiter in Untersuchungshaft. Seine Frau wurde Anfang Juli aus der U-Haft entlassen.

Das Radrennen um Frankfurt am 1. Mai war wenige Stunden vor dem Start abgesagt worden, weil ein Anschlag befürchtet wurde. In der Wohnung des Paars fand die Polizei die Bombe, Waffenteile, Munition und Chemikalien sowie 24.000 Euro in bar. Nach dem Zeitungsbericht, der sich auf Recherchen von SZ, NDR und WDR beruft, wurde die Bombe möglicherweise vor geraumer Zeit gebaut, um Zigarettenautomaten aufzusprengen. Die Chemikalien, die das Paar unter falschem Namen in einem Baumarkt kaufte, seien nach seinen Angaben zur Schimmelentfernung in der Wohnung benutzt worden. Zu keinem Aspekt wollte die Staatsanwaltschaft Stellung nehmen. (dpa)

Quelle: op-online.de

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