Tanzwütige feiern in Frankfurt

„Nacht der Clubs“: Jugend im Disco-Stress

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Schwer angesagt und entsprechend voll war das „Velvet“.

Frankfurt - 3.41 Uhr - für die Mehrheit der braven Frankfurter Bürger ist es mitten in der Nacht. Auch in der Diskothek King Kamehameha auf der Hanauer Landstraße haben die Nachtschwärmer zu dieser Zeit schon einen Gang runtergeschaltet. Von Lara Sturm

Während die roten Lichter über den Boden und die Wände tasten, wird auf grauen Sofas Platz genommen. Die Luft ist heiß und schwül, die Barkeeper mixen eifrig Cocktails und Longdrinks. Wer noch Energie hat, tobt sich ein Stockwerk tiefer auf der Tanzfläche aus. Die Jugend tanzt zu R’n’B-Rhythmen, der Dancefloor ist gut gefüllt. Bei der „Nacht der Clubs“ sind laut den Veranstaltern in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder über 12.000 Partywütige durch die Clubs der Mainmetropole getourt.

Auch Katharina aus Aschaffenburg zählt zu denjenigen, die dabei sind und noch weiter wollen: „Wir waren zuerst im Velvet, dann im Moon 13, jetzt hier im King Kamehameha und dann fahren wir noch ins Club 101“, sagt die 26-Jährige. Der Abend sei soweit „super“, aber auch „etwas stressig, weil man immer das Gefühl hat, man muss noch weiter und noch mehr Clubs ausprobieren“.

Blick auf die nächtliche Skyline der Mainmetropole

Das neue Ziel von Katharina und ihren Freunden: Der Club 101. Hier geht es mit dem Aufzug in den 25. Stock des Japantowers an der Taunusanlage. Von dort haben die Feiernden einen grandiosen Blick auf die nächtliche Skyline der Mainmetropole. Die Nacht und ihre Möglichkeiten liegen ihnen zu Füßen.

Möglichkeiten gibt es bei der 13. Nacht der Clubs viele: Es geht ums „Ausprobieren“. Das altbekannte Konzept: Es ist Schnupperzeit in der Partyszene. Kaum einer entscheidet sich dazu, länger an einer „Location“ zu verweilen. Die meisten wollen möglichst viele Ausgehmöglichkeiten testen, immerhin zahlt man für alle teilnehmenden Clubs nur einmalig 12 Euro. Das ist so viel wie sonst am Wochenende für nur ein Eintrittsticket. Alle Feierwütigen können sich zwischen 20 Clubs in ganz Frankfurt entscheiden. Kostenlose Shuttlebusse verkehren zwischen den Party-Locations. Vom Bahnhofsviertel über die Innenstadt bis hin zur Ausgehmeile Hanauer Landstraße ertönen die Bässe der Nacht. Mehr als 40 DJs und Live-Acts stehen bereit.

Die schönsten Partystrände Europas

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„Besonders begehrt waren in diesem Jahr der Velvet Club und der Club 101“, berichtet Event-Manager Markus Halbe vom Organisationsteam. Insgesamt sei man „sehr zufrieden“ mit der Veranstaltung und freue sich auf nächstes Jahr, wenn sich Frankfurt zum 14. Mal in ein großes Tanzparkett verwandelt.

Quelle: op-online.de

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